Kariöse Defekte, Risse und Abplatzungen von Zahnhartsubstanz oder Füllungen können bewirken, dass Bakterien in das Zahninnere gelangen und dort eine meist schmerzhafte Zahnnerventzündung verursachen. Dennoch ist es möglich diese Zähne in den meisten Fällen mit Hilfe einer Wurzelkanalbehandlung auch langfristig zu erhalten. Unsere rotierenden drehmomentbegrenzten Aufbereitungsinstrumente befreien dann den Wurzelkanal Ihres Zahnes von dem entzündlich veränderten Nervgewebe. Das geschieht mit modernsten Geräten unter ständiger optischer und akustischer Tiefenkontrolle. Schmerzen treten bei der Behandlung in aller Regel nicht auf. Die dichte Füllung des aufbereiteten und desinfizierten Kanals schließt die Behandlung ab.
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In vielen solchen Fällen gelingt es, ohne Zahnverlust und ohne Operation (Wurzelspitzenresektion) allein mit Hilfe einer exakten Wurzelkanalfüllung, den Kieferknochen und Zahnhalteapparat zur Regeneration zu veranlassen. Die Röntgenbilder zeigen neues Knochenwachstum an zwei tief zerstörten Unterkieferseitenzähnen. Die Zähne bleiben erhalten. |
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| Röntgenaufnahme 11.05.1994 | Röntgenaufnahme 11.09.1995 |
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| Röntgenaufnahme 18.01.2001 | Röntgenaufnahme 15.10.2005 |
Das Beispiel zeigt eine Situation, wie sie bei unbemerktem, schmerzfreiem Absterben des Zahnnervs entstehen kann. Es zeigt auch wie bedeutsam die regelmäßige auch röntgenologische Kontrolle der Zähne im Rahmen der Prophylaxe ist. Die rote Markierung verdeutlicht die Größe des Knochendefektes vor Behandlungsbeginn.




