Parodontologie

In der Umgangssprache ist immer noch die Rede von der "Parodontose" - das ist aber eigentlich nicht richtig, denn die häufigste bakterielle Erkrankung in der Mundhöhle ist die Parodontitis, eine akute Entzündung des Zahnhalteapparates und des den Zahn umgebenen Zahnfleisches. Allein in Deutschland leiden geschätzt etwa 50 Millionen Menschen darunter, aber nur bei etwa 800 000 Menschen wird diese Erkrankung kontinuierlich therapiert.

Das zeigt sehr eklatant den Missstand und erklärt warum noch immer, auch bei uns in Deutschland und nicht nur in Entwicklungsländern wie z. B. in Ecuador, viele Zähne unnötig verloren gehen. Ferner begründet es, warum kostenintensive Maßnahmen wie Implantologie und Kronen-Brücken-Therapie in hohem Maße nachgefragt werden und unser Gesundheitssystem belasten.

Was können Sie tun?

Regelmäßige Prophylaxe verbunden mit optimierter häuslicher Mundpflege, die bereits in frühen Lebensabschnitten einsetzen sollte, kann in der Regel eine Parodontitis und daraus resultierende schwere Parodontalerkrankung vermeiden. Sollte es dennoch zu Schäden an Ihrem Zahnhalteapparat gekommen sein, bieten wir Ihnen in unserer Praxis regenerativ-chirurgische Therapieformen an, die wir Ihnen ggf. in einem persönlichen Gespräch ausführlich erklären.